Verbandsspiel Nr. 2
„Gone With The Wind“ — Herren 40 nutzen die Gunst der Stunde !

Inhaltlich ums Überleben – ähnlich wie im Mega Blockbuster „Vom Winde verweht“ – ging es für unsere Herren 40 am 13. Juni 2026 bei extremen Wetterbedingungen in der Bezirksstaffel. Das zweite Match in der amtlichen „Todesgruppe“ gegen die STG Geroksruhe, die bald ihr 120 jähriges Jubiläum feiern darf, war an Dramatik kaum zu überbieten. Die extrem starken Windverwehungen, die wiederum an den Titel des Mega-Blockbuster erinnern – machten bei allen Spielen größte Probleme: Der Ballwurf beim Aufschlug, Stopps und genaue Grundschläge entpuppten sich schlichtweg als abenteuerlich. Gregor Skatulla (aktuelle LK 19,8) lieferte an Position eins einen erbitterten Kampf mit Sven F. (LK 15,1) Gregor gewann Satz 1 mit 6:3 und verlor Satz 2 dann ebenfalls mit 6:3. Leider zeigte sich im Match-Tiebreak die ganze Klasse des Gegners (1:10). An Position zwei verlor Jochen Eiden (aktuelle LK 18,4) gegen Oliver J. (aktuelle LK 18,2) in zwei engen Sätzen mit 4:6/4:6. Der „Graue Wolf“ Wolfgang Putschky (aktuelle LK 19,8), triumphierte in seinem Match an Position drei Match gegen Christopher S. (LK 16.5) überraschen deutlich mit 6:2/6:3. Highlight dieses Spiels, vielleicht der ganzen Saison war allerdings der Gegner, der nach dem Verlust des ersten Satzes sein Racket durch mehrmaliges brutales Hämmern auf den Boden komplett zerstörte. Anschließend lief der STG-Spieler zu seiner Tennistasche, holte Schläger Nr. 2 heraus und wiederholte die Prozedur. Der verdutzte Putschky verlor daraufhin im zweiten Satz zum ersten Mal seinen Aufschlag, das Match drohte zu kippen, aber „Il Presidente“ breakte postwendend zurück, was dem Nervenkostüm des Gegners dann den finalen Rest gab. An Position 4 holte sich der TCM dann Einzelpunkt Nr. 2: Andreas Vogel (aktuelle LK 20,8) siegte gegen einen durchaus ordentlich spielenden Ken Z. (gleiche LK) souverän mit 6:2 und 6:0. Nun musste ein Doppel gewonnen werden, um Sieg Nr. 2 einzufahren. Dieses Vorhaben entpuppte sich dann schwieriger als angenommen. Skatulla/Vogel verloren das erste Doppel in zwei engen Sätzen mit 4:6/4:6. Eiden/Putschky hatten sichtlich Schwierigkeiten den vermeintlich leichteren Doppelpunkt im zweiten Doppel zu sichern. Trotz 4:3 Führung und drei Breakbällen hintereinander verloren die „Mücken“ den ersten Satz mit 4:6. Auch im zweiten Satz ging es schlecht los, Aufschlagverlust, 0:2. Dann aber konnten Eiden und Putschky irgendeinen Schalter in ihren Köpfen umlegen und gewannen sechs Spiele in Folge. Match-Tiebreak ! Nach 4:6 Rückstand konnte unser Team auf 10:9 stellen. Aufschlag Vorstand. 11:9. Sieg. Gesamtsieg. Bei Fleisch und Würstchen von Metzger Kauffmann sowie selbstgemachten Salaten entwickelte sich das hart umkämpfte Spiel dann doch noch zum geselligen Beisammensein. Der Gegner adelte zuletzt die wunderschöne familiäre Anlage und den Ruf des Muckensturmer Après-Tennis (Grillgelage).
Verbandsspiel Nr. 1
Überraschungs-Sieg auf der Waldau

Mit großen Sorgenfalten startete unser Herren 40 Team am Samstag, den 9. Mai in die Bezirksstaffel 1-Saison 2026. Schließlich findet man sich dieses Jahr mit den drei großen Stuttgarter Vereinen TC Waldau 1, STG Geroksruhe 1 und TC BW Vaihingen-Rohr 1 in einer amtlichen „Todesgruppe“ wieder, wobei im Hinspiel- und Rückspielmodus gespielt wird. Michael, Andreas und Patrick waren an diesem Spieltag leider verhindert. Glücklicherweise konnten die „Bad Boys“ sich aber vom Team Herren II, um Mannschaftsführer Peter Jonsek, mit Carsten Rose einen wertvollen Ersatzspieler für diesen Tag ausleihen. Dadurch konnte man schließlich dann doch als komplettes Team, bei wunderschönem Wetter, den Kraftakt auf der ruhmreichen TC Waldau antreten. Also ersatzgeschwächt und mit sehr viel Respekt bewaffnet, begab man sich schließlich unter dem Stuttgarter Fernsehturm, um das wegweisende erste Verbandsspiel der Saison anzugehen. In der ersten Runde sah man schnell die Qualität eines Gegners, der aktuell sieben hauptberufliche Tennistrainer unter Vertrag hat. Jochen Eiden (aktuelle LK 19,6) spielte gegen TC Waldau-Mannschaftsführer Steffen R. (aktuelle LK 15,7) unglaubliches Tennis. Hatte er im ersten Satz mit 4:6 noch das Nachsehen, so machte sich im zweiten Durchgang dann das harte Wintertraining bei unserem argentinischen Coach Santiago Helguera bemerkbar. Mit 6:2 trieb Eiden seinen Gegner ein- ums andere Mal in die Verzweiflung. Auch im Match-Tiebreak ließ er dem körperlich sichtlich angeschlagenen Gegner mit 10:3 keine Chance mehr. Punkt für Muckensturm. Debutant Carsten Rose (aktuelle LK 23,5) hatte beim 0:6/2:6 trotz großem Kampf gegen den Waldauer Georg L. (aktuelle LK 25,0) nicht den Hauch einer Chance. 1:1. In der zweiten Spielrunde blieb unser ehemaliger technischer Leiter Gregor Skatulla (aktuelle LK 20,1) auf Position eins erwartungsgemäß chancenlos – 1:6/2:6 gegen Alexander S. (aktuelle LK 14,8). Skatulla hatte im Vorfeld leider noch nicht unter roter Asche trainieren können, war aber aufgrund der Stärke des Gegners dann doch nur minimal enttäuscht. Unser neuer Vorstand Wolfgang Putschky (aktuelle LK 20,7), genannt der „Graue Wolf“, holte den zweiten wichtigen Einzelpunkt. „Il Presidente“ triumphierte beim 6:2/6:4 über Dr. Henning St. (aktuelle LK 19,7). Mannschaftsführer Putschky umsteuerte dabei geschickt sein alljährliches „Winter-Fitnessloch“ , in dem er erstmals seit langer Zeit am Wintertraining teilgenommen hatte. 2:2. Aufgrund der zwei klaren Einzelniederlagen von Skatulla und Rose mussten unser Team beim nachfolgenden Doppel dann aber ins Risiko gehen, denn nur ein Doppelsieg, hätte im Gesamten dann die erwarte Niederlage gegen den TC Waldau bedeutet. Und die Doppel wurden zur aufreibenden Nervenschlacht. Den ersten Punkt, in einem unglaublichen Match, sicherte sich das Duo Rose/Eiden im Match-Tiebreak überraschend mit 6:4/3:6 und 12:10. Mit dem verwandelten Matchball lag der Druck auf dem noch laufenden ersten Doppel Skatulla/Putschky. Diese hatten den ersten Satz nach Rückstand gedreht und 6:4 gewonnen. Im zweiten Durchgang mussten die „langjährigen Muckenstürmer“ sich dann aber mit 3:6 der sichtlichen Qualität des Gegners beugen. Im Match-Tiebreak gings dann tatsächlich um Alles. Und es wurde extrem nervenaufreibend. Mit 9:6 führten Skatulla/Putschky und hatten 3 Match-bzw. Verbandsspielbälle. 9:9. Danach noch ein Matchball – wieder nix. Dann gingen die Waldauer in Führung und hatten ihrerseits Matchball. Abgewehrt. Ein leichter Fehler und der zweite Matchball für die TC Waldau. Doch Gregor Skatulla, unsere polnische Emotionsmaschine, glich mit einem sensationellen Volleystop zum 12:12 aus. Danach Fehler Waldau und schließlich Aufschlagriese Putschky. Dann war Schluss – 14:12. Der TCM konnte es nicht fassen – Auswärtssieg auf der Waldau. Nach leckerer italienischer Pizza im Waldauer Vereinsrestaurant ging es dann im Autokorso zurück nach Hause, umjubelt von tausenden TCM-Fans, die links und rechts der Route an dem angehenden Abend die Straße zur Partie-Meile umfunktionierten (siehe Foto).

