Verbandsspiel Nr. 5

Ohne Tennis-Krimi gehen die Herren 40 nie ins Bett

Auf der wunderschönen Anlage der STG Geroksruhe, inmitten von sattem Grün und gelegen in unmittelbarer Nähe zum Stuttgarter Fernsehturm zerplatzen die Aufstiegsträume unseres Herren 40 I-Teams (in der Bezirksstaffel ) am Wochenende wie Seifenblasen. Hatte man das Hinspiel noch sehr knapp auf heimischer Anlage mit 3:3 (+) gewonnen, so ereignete sich im Rückspiel das dramatische Gegenteil (3:3 (-). Mit dieser zweiten Niederlage in Folge sind die Aufstiegschancen, trotz Favoritenrolle im letzten Spiel am nächsten Samstag gegen Vaihingen/Rohr, nur noch minimal. Gregor Skatulla verlor zum zweiten Mal gegen die fünf Leistungsklassen besser eingestufte Nr. 1 von Geroksruhe (3:6/5:7). Jochen Eiden dagegen gewann gegen seinen vier Leistungsklassen besser eingestuften Gegner mit 7:5 und 6:4. Auch Wolfgang Putschky trotzte seinem drei Leistungsklassen besser eingestuften Gegner. Im ersten Satz ging dabei „alles“ (6:0), im zweiten Satz „fast nix“ (1:6). Am Ende musste der Match-Tiebreak entscheiden, in welchem Wolfgang final die besseren Nerven zeigte (11:9). Andreas Vogel dagegen verlor an Position 4 gegen seinen österreichischen Gegner aus Geroksruhe (LK 21) deutlich mit 1:6 und 4:6. Zwischenfazit: 2:2 nach den Einzeln, aber aufgrund der detaillierten Einzelergebnisse mussten im Nachgang beide Doppel gewonnen werden.

Und im Doppel hätten es die Muckenstürmer tatsächlich beinahe noch gerockt: Während Eiden/Putschky im ersten Doppel mit 7:5/6:4 ihre Erfolgsserie fortsetzen konnten, schafften es Skatulla/ Vogel leider nicht ganz den doppelten Doppelerfolg wahr zu machen. Die Sensation lag dennoch in der Luft: nach gewonnenem ersten Satz (6:4) und verlorenem zweiten Satz (3:6) führten Skatulla/Vogel im Match-Tiebreak bereits mit 8:7, ehe das Schicksal einen anderen Ausgang bevorzugte (8:10). It’s not the end of the world – und die Gerichte vom neuen Geroksruher Italiener schmeckten kurze Zeit später schon wieder köstlich.

Verbandsspiel Nr. 4

Ein Vogel allein bringt noch keinen Sieg: Rückspiel-Niederlage gegen die TC Waldau

Der Spruch eine Schwalbe bringt noch keinen Sommer ließ sich am vergangen Wochenende problemlos auf den Auftritt unseres Herren 40 I-Teams übertragen. Das Rückspiel gegen die TC Waldau Stuttgart (im Hinspiel auf der Waldau hatte man noch 4:2 gewonnen) verlor die Truppe um Spitzen JuJitsu-Kämpfer Gregor Skatulla in der Bezirksstaffel auf heimischer Anlage mit 2:4. Lediglich Andreas Vogel (aktuelle LK 20,3) konnte seinen Gegner von der Waldau im Einzel bezwingen. Nach verlorenem ersten Satz (2:6) führte er im zweiten Satz dann schnell mit 5:0, ließ es dann trotzdem nochmals spannend werden, denn der Gegner machte vier Spiele in Folge. Am Ende hatte der musizierende Sandplatzwühler dann aber doch die besseren Nerven, schloss Satz zwei mit 6:4 ab und gewann anschließend noch den Match-Tiebreak. Gregor Skatulla (aktuelle LK 19,8) hatte an Position eins die Sensation auf dem Schläger. Nach verlorenem ersten Satz (4:6) konnte er den zweiten Satz gegen einen Waldauianer mit LK 14 mit 6:3 für sich entscheiden. Am Ende – Match-Tiebreak (8:10) – sollte es dann aber nicht sein. Jochen Eiden (aktuelle LK 18,3; 2:6/3:6) und Wolfgang Putschky (aktuelle LK 18,4, 6:7/1:6) konnten an diesem Wochenende nur dazulernen und verloren jeweils in zwei Sätzen. Leider konnte die Doppelsensation aus dem Hinspiel diesmal nicht wiederholt werden. Zwar gewannen Eiden/Putschky das erste Doppel nach spannendem Spielverlauf knapp mit 7:5/6:4, aber Gregor Skatulla und Doppel-Koryphäe Carsten Rose verloren leider klar in zwei Sätzen. Am Ende also eine schmerzliche 2:4 Niederlage, welche die überraschend entwickelten Aufstiegsträume erst einmal im Sumpf der Realität verschwinden lassen.

Die frühen Vögel fraßen die Würmer: Herren 40 I siegen im Rekordtempo 5:1 gegen Vaihingen-Rohr

The Heat Is On und Strange Weather. Die Hits des Eagle Glenn Frey (R.I.P.) trafen es auf den Punkt. Aufgrund der momentanen Hitzewetterlage trafen sich die Herren 40 I mit ihren Gegnern vom TC Vahingen-Rohr 1 bereits um 8.00 Uhr morgens zum dritten Verbandsspiel in der Bezirksstaffel auf der Tennisanlage des TCM. Der Plan: alle 4 Einzel werden parallel gespielt, um der großen und für die Gesundheit nicht zu unterschätzenden Mittagshitze zu entgehen. Die frühe Anfangszeit stand den „Muckenstürmern“ indes gut zu Gesicht: Wolfgang Putschky (aktuelle LK 18,8) gewann unter den Augen des spontanen Thekendienstersatzes Julia I. (hierfür nochmals vielen Dank) letztendlich souverän mit 6:3/6:4, obwohl er im zweiten Satz doch einige Mühe hatte und bereits 2:4 zurücklag. Andreas Vogel (aktuelle LK 20,3; 6:0/6:2) und Micha Wnuk (aktuelle LK 21.7; 6:3/6:0) panierten ihre Gegner im Eiltempo. Für Micha war dies der erste Einsatz im Team Herren I, hatte er doch am letzten Spieltag noch das Team Herren II zu einem historischen 1. Verbandsspielsieg geführt. Einzig Nummer eins und Vorzeige-Topathlet Jochen Eiden musste seinen Einzelpunkt leider an die Gäste aus Vaihingen abgeben, letztendlich vielleicht auch ein Effekt der Tatsache, dass er als einziger Spieler (auf Platz 4) ohne Schattenmomente auskommen musste. Im ersten Doppel gab es dann einen souveränen 6:0/6:0 Erfolg von Putschky/Vogel, da der Gegner bereits nach zwei gespielten Punkten, wegen einer Schulterverletzung, aufgeben musste. Doppel zwei gewannen Eiden/Wnuk, trotz zunehmender Hitze, aber fast ebenso deutlich mit 6:3/6:0. Wie geplant, war dann bereits um 11 Uhr ein nie gefährdeter 5:1 Sieg in trockenen Tüchern und die Spieler und die Fans (herzlichen Danke an Patrick W. und Julia I. :-)) konnten sich endlich in den angenehmen Schatten zurückziehen, um dann bei gemütlichem Grillen und kühlen Getränken das gewohnt paradiesische Ambiente, der baumumrundeten TCM-Anlage, zu genießen. Dies war nun der 3. Sieg im dritten Spiel. Recherchen über die Gründe dieses Teilerfolgs ergaben, dass einige der Herren 40-Spieler wohl in der jüngeren Vergangenheit an geheimen Trainingslagern teilgenommen haben (siehe Video).

Verbandsspiel Nr. 2

Gone With The Wind“ — Herren 40 nutzen die Gunst der Stunde !

Inhaltlich ums Überleben – ähnlich wie im Mega Blockbuster „Vom Winde verweht“ – ging es für unsere Herren 40 am 13. Juni 2026 bei extremen Wetterbedingungen in der Bezirksstaffel. Das zweite Match in der amtlichen „Todesgruppe“ gegen die STG Geroksruhe, die bald ihr 120 jähriges Jubiläum feiern darf, war an Dramatik kaum zu überbieten. Die extrem starken Windverwehungen, die wiederum an den Titel des Mega-Blockbuster erinnern – machten bei allen Spielen größte Probleme: Der Ballwurf beim Aufschlug, Stopps und genaue Grundschläge entpuppten sich schlichtweg als abenteuerlich. Gregor Skatulla (aktuelle LK 19,8) lieferte an Position eins einen erbitterten Kampf mit Sven F. (LK 15,1) Gregor gewann Satz 1 mit 6:3 und verlor Satz 2 dann ebenfalls mit 6:3. Leider zeigte sich im Match-Tiebreak die ganze Klasse des Gegners (1:10). An Position zwei verlor Jochen Eiden (aktuelle LK 18,4) gegen Oliver J. (aktuelle LK 18,2) in zwei engen Sätzen mit 4:6/4:6. Der „Graue Wolf“ Wolfgang Putschky (aktuelle LK 19,8), triumphierte in seinem Match an Position drei Match gegen Christopher S. (LK 16.5) überraschen deutlich mit 6:2/6:3. Highlight dieses Spiels, vielleicht der ganzen Saison war allerdings der Gegner, der nach dem Verlust des ersten Satzes sein Racket durch mehrmaliges brutales Hämmern auf den Boden komplett zerstörte. Anschließend lief der STG-Spieler zu seiner Tennistasche, holte Schläger Nr. 2 heraus und wiederholte die Prozedur. Der verdutzte Putschky verlor daraufhin im zweiten Satz zum ersten Mal seinen Aufschlag, das Match drohte zu kippen, aber „Il Presidente“ breakte postwendend zurück, was dem Nervenkostüm des Gegners dann den finalen Rest gab. An Position 4 holte sich der TCM dann Einzelpunkt Nr. 2: Andreas Vogel (aktuelle LK 20,8) siegte gegen einen durchaus ordentlich spielenden Ken Z. (gleiche LK) souverän mit 6:2 und 6:0. Nun musste ein Doppel gewonnen werden, um Sieg Nr. 2 einzufahren. Dieses Vorhaben entpuppte sich dann schwieriger als angenommen. Skatulla/Vogel verloren das erste Doppel in zwei engen Sätzen mit 4:6/4:6. Eiden/Putschky hatten sichtlich Schwierigkeiten den vermeintlich leichteren Doppelpunkt im zweiten Doppel zu sichern. Trotz 4:3 Führung und drei Breakbällen hintereinander verloren die „Mücken“ den ersten Satz mit 4:6. Auch im zweiten Satz ging es schlecht los, Aufschlagverlust, 0:2. Dann aber konnten Eiden und Putschky irgendeinen Schalter in ihren Köpfen umlegen und gewannen sechs Spiele in Folge. Match-Tiebreak ! Nach 4:6 Rückstand konnte unser Team auf 10:9 stellen. Aufschlag Vorstand. 11:9. Sieg. Gesamtsieg. Bei Fleisch und Würstchen von Metzger Kauffmann sowie selbstgemachten Salaten entwickelte sich das hart umkämpfte Spiel dann doch noch zum geselligen Beisammensein. Der Gegner adelte zuletzt die wunderschöne familiäre Anlage und den Ruf des Muckensturmer Après-Tennis (Grillgelage).

Verbandsspiel Nr. 1

Überraschungs-Sieg auf der Waldau

Mit großen Sorgenfalten startete unser Herren 40 Team am Samstag, den 9. Mai in die Bezirksstaffel 1-Saison 2026. Schließlich findet man sich dieses Jahr mit den drei großen Stuttgarter Vereinen TC Waldau 1, STG Geroksruhe 1 und TC BW Vaihingen-Rohr 1 in einer amtlichen „Todesgruppe“ wieder, wobei im Hinspiel- und Rückspielmodus gespielt wird. Michael, Andreas und Patrick waren an diesem Spieltag leider verhindert. Glücklicherweise konnten die „Bad Boys“ sich aber vom Team Herren II, um Mannschaftsführer Peter Jonsek, mit Carsten Rose einen wertvollen Ersatzspieler für diesen Tag ausleihen. Dadurch konnte man schließlich dann doch als komplettes Team, bei wunderschönem Wetter, den Kraftakt auf der ruhmreichen TC Waldau antreten. Also ersatzgeschwächt und mit sehr viel Respekt bewaffnet, begab man sich schließlich unter dem Stuttgarter Fernsehturm, um das wegweisende erste Verbandsspiel der Saison anzugehen. In der ersten Runde sah man schnell die Qualität eines Gegners, der aktuell sieben hauptberufliche Tennistrainer unter Vertrag hat. Jochen Eiden (aktuelle LK 19,6) spielte gegen TC Waldau-Mannschaftsführer Steffen R. (aktuelle LK 15,7) unglaubliches Tennis. Hatte er im ersten Satz mit 4:6 noch das Nachsehen, so machte sich im zweiten Durchgang dann das harte Wintertraining bei unserem argentinischen Coach Santiago Helguera bemerkbar. Mit 6:2 trieb Eiden seinen Gegner ein- ums andere Mal in die Verzweiflung. Auch im Match-Tiebreak ließ er dem körperlich sichtlich angeschlagenen Gegner mit 10:3 keine Chance mehr. Punkt für Muckensturm. Debutant Carsten Rose (aktuelle LK 23,5) hatte beim 0:6/2:6 trotz großem Kampf gegen den Waldauer Georg L. (aktuelle LK 25,0) nicht den Hauch einer Chance. 1:1. In der zweiten Spielrunde blieb unser ehemaliger technischer Leiter Gregor Skatulla (aktuelle LK 20,1) auf Position eins erwartungsgemäß chancenlos – 1:6/2:6 gegen Alexander S. (aktuelle LK 14,8). Skatulla hatte im Vorfeld leider noch nicht unter roter Asche trainieren können, war aber aufgrund der Stärke des Gegners dann doch nur minimal enttäuscht. Unser neuer Vorstand Wolfgang Putschky (aktuelle LK 20,7), genannt der „Graue Wolf“, holte den zweiten wichtigen Einzelpunkt. „Il Presidente“ triumphierte beim 6:2/6:4 über Dr. Henning St. (aktuelle LK 19,7). Mannschaftsführer Putschky umsteuerte dabei geschickt sein alljährliches „Winter-Fitnessloch“ , in dem er erstmals seit langer Zeit am Wintertraining teilgenommen hatte. 2:2. Aufgrund der zwei klaren Einzelniederlagen von Skatulla und Rose mussten unser Team beim nachfolgenden Doppel dann aber ins Risiko gehen, denn nur ein Doppelsieg, hätte im Gesamten dann die erwarte Niederlage gegen den TC Waldau bedeutet. Und die Doppel wurden zur aufreibenden Nervenschlacht. Den ersten Punkt, in einem unglaublichen Match, sicherte sich das Duo Rose/Eiden im Match-Tiebreak überraschend mit 6:4/3:6 und 12:10. Mit dem verwandelten Matchball lag der Druck auf dem noch laufenden ersten Doppel Skatulla/Putschky. Diese hatten den ersten Satz nach Rückstand gedreht und 6:4 gewonnen. Im zweiten Durchgang mussten die „langjährigen Muckenstürmer“ sich dann aber mit 3:6 der sichtlichen Qualität des Gegners beugen. Im Match-Tiebreak gings dann tatsächlich um Alles. Und es wurde extrem nervenaufreibend. Mit 9:6 führten Skatulla/Putschky und hatten 3 Match-bzw. Verbandsspielbälle. 9:9. Danach noch ein Matchball – wieder nix. Dann gingen die Waldauer in Führung und hatten ihrerseits Matchball. Abgewehrt. Ein leichter Fehler und der zweite Matchball für die TC Waldau. Doch Gregor Skatulla, unsere polnische Emotionsmaschine, glich mit einem sensationellen Volleystop zum 12:12 aus. Danach Fehler Waldau und schließlich Aufschlagriese Putschky. Dann war Schluss – 14:12. Der TCM konnte es nicht fassen – Auswärtssieg auf der Waldau. Nach leckerer italienischer Pizza im Waldauer Vereinsrestaurant ging es dann im Autokorso zurück nach Hause, umjubelt von tausenden TCM-Fans, die links und rechts der Route an dem angehenden Abend die Straße zur Partie-Meile umfunktionierten (siehe Foto).